Wie man ein Kartenspiel entwirft (oder auch nicht) Part2#: Ein Erstes Brainstormig 21. März 2012 at 14:28
Nachdem Tod und Ich gestern Abend spontan zusammen gesessen haben, sind wir schon ein ganzes Stück weiter gekommen. Aber haben auch gesehen, an wie viele Kleinigkeiten man denken muss.
Da wäre zum einen die Erwartungshaltungen die, die Living/ Trading Card Community an ein Spiel dieser Klasse haben wird. Zum anderen aber auch der Aspekt, das wir nicht ein Spiel nehmen und es kopieren wollen.
Eine der ersten Fragen, die sich stellt ist: Wer ist der Gegener? Der Spieler der mir gegenüber sitzt? Sein Deck? Oder etwas 3. künstlich geschaffenes wie zum Beispiel eine Basis? Der Aspekt etwas 3. zu erschaffen bietet viele spieltechnische Raffinessen, die wir so noch nie in einem TCG gesehen haben, daher haben wir und auf dieses Ziel festgelegt. Klar der Decktod kommt hinzu, denn wenn ein Spieler keine Karten mehr hat und auch keine neuen auslegen kann, dann wird es ihm auch nicht möglich sein, sich weiter zu verteidigen. Ein Instanttod dient hier dazu, die Sache nicht in die Länge zu ziehen.
Viele TCG’s setzten auf Farbsysteme die Rassen oder Klassen voneinander unterscheiden, unser erster Gedanke in die Richtung beläuft sich ganz einfach die typischen militärischen Klassifizierungen:
- Infanterie
- Fahrzeuge
- Stationäre Verteidigungsanlagen
Doch um dem ganzen einem Reiz zu bieten ergänzen wir das ganze noch um ein Equipment-System. Welches es ermöglicht einzelne Truppen aufzuwerten. Bevor es jetzt einen Aufschrei gibt: “Die Truppen werden dann aber doch übermächtig!” Naja, geht so. Equipment lebt und stirbt mit einer Einheit und kann einem auch gerne mal die Hand verstopfen. Den was bringt mir der “Kosmische Todeslaser” wenn ich nur Fussvolk habe?
Auch etwas, das wir so noch nicht erlebt haben ist ein Globales Ereignis-System: In Zyklen, die durch Regelwerk oder Karte festgeschrieben werden, werden Karten von einem Globalen Stapel aufgedeckt, diese gelten für alle Spieler.
Da wir uns mit unserem System Stark an der Realwelt entlang hangeln wollen, haben wir uns als Startthema die Industrialisierung, den Steampunk gesetzt. Dies Ermöglicht es Spielern sich die Welt die wir erschaffen wollen besser Bildlich vorzustellen. Leider bietet diese Welt wenig Raum für Zauberei, aber dem “Glück” sei dank fällt uns bestimmt auch noch dafür eine passende Erklärung ein.
Wir hoffen das die vielen Ideen, die wir schon gesammelt haben, und die , die noch von uns liegen am Ende ein echt klasse Spiel zu Stande bringen, und wir irgendwann zurück schauen auf die Werke andere Spieleautoren und sagen können: “JA, man muss definitiv nicht mehr ganz richtig im Kopf sein um sich solch komplizierte Werke aus zu denken und es hilft sicherlich, sturzbetrunken zu sein, wenn man sich für x hundert Karten, Namen und Texte ausdenken musste!”
Euer 18thAngel







